Endlich mehr Hörer*innen

So sieht mein Reichweiten-Workflow aus

Der offizielle “Den Link dazu packen wir euch in die Shownotes”-Newsletter

Willkommen 👋 — Lust einen Tag intensiv deinen Podcast weiterzuentwickeln? In der nächsten Woche gibt es eine erste Gelegenheit dazu. Die stelle ich euch im Engage-Teil vor. Aber vorher kümmern wir uns um die größte Herausforderung des Podcast-Alltags. Let’s tune in -Daniel Fiene.

1 / Weekly Edit

Endlich mehr Hörer*innen

Das Stimmungsbild ist eindeutig: Das Wachstum eurer Podcast-Hörer*innenschaft ist eure Baustelle Nummer 1 nach den Sommerferien. Das haben 100% der Teilnehmer*innen unserer Umfrage der letzten Ausgabe angegeben. Aber wie klappt das zwischen Podcast-Produktion und vollen Todo-Listen?

Der Podcast ist da, die Episoden erscheinen nur die Abrufzahlen bewegen sich nicht schnell genug nach oben. Das Blöde: Wenn es euch wie mir geht, dann bleiben in der Alltagsrealität ausgerechnet die Reichweiten-Todos liegen.

Wenn die überhaupt schon geplant sind - vielleicht habt ihr auch einfach “um Reichweite kümmern” oder “Community-Building” als Erinnerung auf eurer Todo-Liste vor längerer Zeit notiert. Bei der konkreten Planung eurer Reichweiten-Maßnahmen kommt hinzu: Es gibt mehr als 100 Möglichkeiten, euren Podcast zu bewerben. Verzettelungsgefahr!

Ich teile mit euch jetzt meinen Reichweiten-Workflow, der mir hilft, nicht zu viele Möglichkeiten zu planen, die ich sonst nur halbherzig umsetzen würde. Und die richtigen Möglichkeiten auszuwählen, damit unterschiedliche Ziele erreicht werden, die auf die Reichweite einzahlen.

Damit die Podcast-Reichweite wächst, müssen wir an den folgenden Zielen arbeiten:

  • Für neue Personen der Zielgruppe sichtbar werden

  • Neue Personen zum Reinhören überzeugen

  • Neue Abonnent*innen zum Auswählen neuer Episoden bewegen

  • Aus Abonnent*innen Stammhörer*innen machen

Wie wir jeweils messen können, wie erfolgreich wir die Ziele erreichen, das vertiefen wir in einer anderen Ausgabe. Schauen wir erst einmal auf die möglichen Flächen, die wir für die Maßnahmen nutzen können:

  • Der Podcast selbst (Intro, Outro, Shownotes)

  • Die eigenen Kanäle (Insta, Newsletter, Homepage)

  • Andere Kanäle (ähnliche Podcasts, Social-Media-Accounts mit der gleichen Zielgruppe)

  • Sonstige (Werbeschaltungen digital, Give-aways analog, Medien-Berichterstattung, Vorträge, Messen, digitale Verzeichnisse, Influencer-Kooperationen)

Mein Reichweiten-Workflow: Ich habe mir vorgenommen, an fünf Tagen der Woche eine Reichweiten-To-Do zu erledigen und ein paar Minuten für Social-Media-Interaktionen zu reservieren. Damit ich für dieses Zeitbudget die richtigen Maßnahmen auswähle, die dann auch noch auf die vier Reichweiten-Ziele einzahlen, arbeite ich mit dem folgenden Fokus-Template:

Auf dem Fokus-Template stehen die Reichweiten-Maßnahmen, für die ich mich in der ersten Runde entschieden habe. Ich wähle fünf Maßnahmen aus, die ich auf die vier Growth-Orte verteile. So nutzen wir alle Orte, an denen wir auf unsere Zielgruppe treffen.

Ein wichtiger Nebeneffekt: Wir stellen sicher, die unterschiedlichen Ziele zu bedienen. Wenn wir nur Maßnahmen für die eigenen Kanäle auswählen würden, könnten wir nicht für mehr Personen in der Zielgruppe sichtbar werden.

An einem Tag kümmere ich mich um alles, was mit dem Start eines Newsletters zu tun hat. Am nächsten Tag erstelle ich alle Social-Media-Postings der kommenden Woche. Am Produktions-Tag kümmere ich mich um die regelmäßige Nennung des VÖ-Wochentags und der Uhrzeit und plane ein Segment mit ein, in dem ich die Fünf-Sterne-Bewertungen der Hörer*innen namentlich vorlese. Am vierten Tag checke ich die Podcast-Bewertungen und beantworte sie ggf.. - und am fünften Tag gebe ich den Feed-Interaktionen etwas mehr Zeit und suche auch nach weiteren Kanälen mit einer identischen Zielgruppe, denen ich folgen könnte.

Ihr seht: Das ist gar nicht so viel - besonders am Produktions-Tag sind die To-Dos schnell erledigt. Nach wenigen Wochen habt ihr schon viel erreicht. Wie ihr den Erfolg messt und die Maßnahmen am besten anpasst, schauen wir uns noch an. Jetzt haben wir erst einmal das Wichtigste, damit wir mehr Hörer*innen für unseren Podcast erreichen können: Eine Auswahl an Aufgaben, die zu unserem Zeitplan passen und gleichzeitig die wichtigsten Reichweiten-Ziele bedienen.

2 / Kurzstrecke

Diese Woche empfehlen wir drei Podcast-Hoster

Transistor.fm ist mein aktueller Lieblings-Hoster. Für rund 20 Dollar im Monat kannst du unbegrenzt Podcasts anlegen und bis zu 20.000 Abrufe bedienen. Die Oberfläche ist optimal, der Podcast-Player für deine Homepage oder die mitgelieferte Podcast-Homepage ist schick und gut anpassbar. Der Anmeldeprozess in den ganzen Verzeichnissen ist hervorragend gelöst. Ein guter Bonus: Private Podcasts mit Invite-Only-Audience und der Support für die Podcast-Blogroll.

Acast ist ebenfalls moderner als die meisten anderen Podcast-Hoster und bietet mittlerweile eine interessante Tarifstruktur an. Bereits mit dem kostenlosen Tarif kannst du Podcasts ohne Abruf- oder Upload-Limit hosten lassen - erst wenn du eigene Werbung integrieren möchtest, müsstest du in den 25-Dollar-Tarif wechseln.

Audiorella ist ein Hosting-Anbieter aus Deutschland. Für 18 Euro im Monat kannst du fünf Stunden hochladen und bis zu 25.000 Abrufe bedienen. Ich mag die aufgeräumte Oberfläche und Workflows. Ein guter Bonus: Du kannst einfach deinen Podcast durch den Vermarktungspartner Julep monetarisieren lassen - von dynamischer Spot-Einbindung bis hin zur Vermittlung von Host-Reads. Die sonst nötige technische Implementierung für die Audio-Werbung entfällt, da Audiorella alle nötigen Funktionen zur Verfügung stellt.

3 / Let’s engage

Gemeinsam bringen wir unsere Podcasts auf das nächste Level

Endlich erfolgreich deine aktuelle Podcast-Baustelle anpacken - das geht mit den neuen Next-Level-Workshoptagen bei Podcasting.fm. Egal ob du bisher einfach nicht die Zeit gefunden hast, dich auf neues Terrain bewegst oder eine zweite Meinung fehlt, am Next-Level-Workshoptag setzt du dein Ziel konkret um. Den Begriff Workshop nehmen wir also wortwörtlich.

Die Agenda ist kurzweilig: In der ersten Online-Session geht es an die Planung, gefolgt von drei selbstständigen Arbeitsphasen, die von zwei gemeinsamen Check-in-Runden für Feedback und vertiefendem und passenden Input von mir unterbrochen werden. Am Ende des Tages schauen wir auf die Resultate und möglichen nächsten Schritte.

Was du an dem Tag anpacken möchtest, ist dir überlassen: Das Ausarbeiten einer Idee zu einem Podcast-Format, das Erstellen eines Social-Media-Baukastens oder einer Reichweitenstrategie. Am Ende wirst du das nächste Level für deinen Podcast erreichen. Bis zu vier Teilnehmende können pro Termin dabei sein. Ein Ticket gibt es für 100 Euro, und du kannst aus vier Terminen an unterschiedlichen Werktagen und Uhrzeiten im September wählen.

Bist du dabei?

4 / Housekeeping

5 / Like & Subscribe

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+ / Daniel Fienes Kiosk

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